Bye bye 2020

This sums up 2020 from my perspective pretty well, I think. Last year around this time, I was ecstatic to have found my happiness on stage once more and afraid of one thing in particular: somehow just not being able to be on stage any more. Well… that fear aged like a bottle of fine milk. But this year was far from wasted, this whole calamity was the grounds for some reinvention. Also, I got to do a lot of really cool things:

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Und jetzt #5

Es ist November und damit ein Jahr her, dass ich Ostbelgistan Daily gestartet habe. Und während diesem Jahr, in dem ich mal mehr mal weniger viel gepostet habe, hatte ich immer eines im Hinterkopf: Videos.

Klar, jetzt ist Video-Satire nicht die neueste Erfindung der Welt, aber eine audiovisuelle Satire fehlt Ostbelgien irgendwie. Vielleicht der Größe geschuldet, die unser politischer Mikrokosmos hier hat, aber wozu Ausreden suchen? Machen ist die Devise.

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Short-Story: A lesson in being yourself

It’s precisely 8:27pm when I am escorted out of the restaurant. I’m calling it: this is the last blind date I’ll ever have. Reluctantly I remove the contact lenses and fake beard as I walk to my car. It was all a very bad idea from the get-go: asking my friend to set me up with one of her friends, making sure she made me look like the biggest catch the world could offer, and finally actually attempting to be that person.

There is a fatal flaw in blind dates: no one wants to go out with a person who has to rely on blind dates, but when the person that sets you up tells the date that you’re a little less broke than you are, but a lot more muscular and intelligent, there might be a problem. And tells her about a beard I couldn’t grow if I tried.

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Dear Mr. therapist: First episode

Welcome to the first episode of Dear Mr. Therapist, a podcast comedy show about Garry, who seeks therapy with an online voice-memo therapist who isn’t really a therapist, but then again why not in these crazy lockdown-times?!

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Und jetzt #4

Willkommen zurück. Es ist mal wieder an der Zeit, etwas Neues zu präsentieren. Zentral steht dabei die Frage: Wie geht man als Stand-Up Comedian damit um, dass man nicht länger auf die Bühne kann?!

In den letzten Monaten ist es mir immer schwerer gefallen, nicht daran zu denken, dass diese Corona-Krise vielleicht die Stand-Up Karriere, an der ich so gearbeitet habe, vollständig ausgelöscht hat. Natürlich bleiben Dinge, die man erlernt hat. Menschen, die man kennengelernt hat. Fähigkeiten, die man erworben hat. Nur eines fehlt: Die Bühne – das Auftreten.

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Und jetzt #3

Da bin ich wieder. Der Juni kriecht vor sich hin, oder? Mit den aktuellen #BlackLivesMatter Demonstrationen muss man sich wohl zwangsläufig an den Gedanken gewöhnen, dass wir als Gesellschaft viel zu lange nichts gegen systematische Probleme getan haben und unsere Privilegien nicht genutzt haben, um etwas zu verbessern. Für Selbstmitleid ist jedoch keine Zeit. Es muss gehandelt werden.

Mich hat sehr beschäftigt, wie man nützlich helfen kann. Als Comedian bekomme ich regelmäßig die Chance, vor Leuten zu sprechen und in Aufmerksamkeit zu baden. Es wäre falsch, diese Position nicht zu nutzen um das, was ich in Gesprächen mit Opfern von Rassismus höre, zu teilen und deren Message zu verstärken. Comedy-technisch ein Drahtseilakt der mir beim Schreiben meines Online-Auftritts von Dienstag viele Nerven gekostet hat. Also habe ich eben genau das geschrieben: Dass es sich anfühlt wie das Ende der Welt und ich dem Standard meiner Lieblings-Kinder-Serie, Thomas die Lokomotive, „Sei nützlich oder sei woanders“, nicht gerecht werde. Aber dass wir als Comedy-Community Zeichen setzen müssen. So kreativ wie wir wollen, so lustig wie wir können. Das macht uns zu nützlichen Lokomotiven. Eh Comedians. Hier ist das Comedy-Set in meinem neuesten Video:

Short-Story: Talking to 16-year-old me

I often wonder what I would say to 16-year-old me if I ever got a time-machine. What genius advice I would give to myself in order to avoid the mistakes I have made. Then, of course, I wonder how that would mess with the timelines and if there was a risk of obliterating the entire reality of the timeline in which I got to use the time-machine. Anyway, the conversation, as it plays out it my mind, goes a little something like this:

Me@16: Who the hell are you?

Me@26: I’m you, from the year 2020.

Me@16: Wow.

Me@26: Yeah, it’s pretty impressive, I mean –

Me@16: – no I mean your – my hairline has receded incredibly. Are we going bald?

Me@26: That’s not the point. I literally time-travelled here and THAT is what you have to say?

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Und jetzt #2

Der Juni ist traditionell der beste Monat, um vor dem Sommerloch Veränderungen bei Projekten anzubringen und diese dann über den Sommer durchzuführen. Aus diesem Grund hier eine Übersicht darüber, welche Anpassungen es bei meinen Projekten geben wird.

Wie schon letzte Woche gesagt muss man sich manchmal an den kalten Zahlen orientieren. Schließlich ist eines der wichtigsten Ziele eines Projektes, dass es gute Zuschauer-/-hörerzahlen schreibt. Demnach sollte ich den Podcast vermutlich einstampfen. Das würde weh tun. Das würde die anderen Ziele komplett zerschießen: Spaß und Kreativität. Wie es weitergeht, ist nicht sicher. Ich werde nicht regelmäßig sein, aber die Folgen werden um so bescheuerter.

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