Und jetzt? #1

Ich mag es, Blogeinträge zu nummerieren, als wären sie der Beginn einer fortlaufenden Serie, die ich wirklich weiter schreibe. Aber der Glaube stirbt zuletzt. Also, hier ist eine neue wöchentliche Blog-Idee.

Ich bin immer der erste, der begeistert erklärt, dass er ein neues Projekt hat und sich Hals über Kopf in die Erstellung davon wirft. Vielleicht kann man da nachvollziehen, wie viele Projekte ich auf dem Weg nicht veröffentlicht habe. Das hat einen ganz einfachen Grund. Die Perspektive, dass etwas scheitert, für das ich mich begeistere und was mich mit Freude erfüllt, macht mir unfassbar Angst.

Glücklicherweise arbeite ich daran: Garry is Unemployed auf Bühnen zu bringen war der Beginn, Ostbelgistan Daily ein Versuch in Richtung Politsatire, Ostbelgisch für Anfänger ein wunderbar authentischer Podcast ohne Konzept und die Adaption von Garry is Unemployed für YouTube ein Herzensprojekt. Jedes davon habe ich trotz meiner großen Angst des öffentlichen Scheiterns veröffentlicht.

Jetzt zu den schlechten Nachrichten: Der Podcast und die YouTube Serie scheitern. Vielleicht ist meine Angewohnheit relativ schonungslos mit mir selbst zu sein wenn es um Projekte geht ein Problem. Ich persönlich sehe es als den Grund an, dass ich es sehr jung zu vielem gebracht habe. Aber das heißt eben auch, dass ich die Zahlen sehe und mir die Frage stellen muss, welchen Sinn die Projekte machen, wenn sie keinen Erfolg haben. Welchen Sinn die Arbeit hat, wenn es keiner sieht und das Projekt – rational gesehen – nur Zeit stiehlt, die ich in die Konzeption eines neuen Projektes stecken könnte. Und Ideen habe ich für andere Projekte.

Es ist nicht so, als hätte ich nicht schon mehrere Projekte in den Sand gesetzt. Aber wenn es gerade die sind, die mir am meisten Spaß machen, dann tue ich mich schwer mit der Entscheidung.

Die Frage ist: Und jetzt?

Short-Story: Theories of advanced escapism

„You’re quiet tonight“, I said to my date, a no longer in use keyboard piano with a wig and a leather jacket that strangely looked better on it than it did on me. Clearly, I have gone off the deep end. I’ve gone mad. Bananas. Nuts. Crazy. I’ve lost it.

Being in isolation should be perfect. There is really not that much of a difference to how much contact I have to people otherwise.

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It’s Garry: This video is a mess

So, today I was going to upload a whole different kind of video.

In fact, last week I recorded a video about why I didn’t become a teacher although I had studied literature.

But when I edited the footage Friday. I hated it. It didn’t feel like what I wanted to film. So I wrote up an alternative video about working out during the Lockdown. And I hated that even more. It wasn’t half as funny on screen as it felt when I read it out as a script.

It’s Garry: How to smalltalk

Are you afraid of having to make small talk? Well, fear not, ‚cause here comes the perfect Master’s Class. We will learn how to master the easy things like picking a topic, all the way to mastering the really difficult things: Like faking an entire conversation by only referencing book-titles!

Always look on the bright side of lockdown-life

I was bored, so I rewrote Eric Idle’s Always look on the bright side of life. Please forgive me for not being a good enough singer to perform it.

You know what they say:
You’re tucked neatly in your bed,
you think the world’s fucked. That makes you sad.
Being alone is nothing short of shit.

You’ll watch Netflix all the time,
you’ll drink some beer and then some wine,
and finally you’ll just accept that’s it. And:

Always look on the bright side of life,
always look on the bright side of life.

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