Und jetzt #3

Da bin ich wieder. Der Juni kriecht vor sich hin, oder? Mit den aktuellen #BlackLivesMatter Demonstrationen muss man sich wohl zwangsläufig an den Gedanken gewöhnen, dass wir als Gesellschaft viel zu lange nichts gegen systematische Probleme getan haben und unsere Privilegien nicht genutzt haben, um etwas zu verbessern. Für Selbstmitleid ist jedoch keine Zeit. Es muss gehandelt werden.

Mich hat sehr beschäftigt, wie man nützlich helfen kann. Als Comedian bekomme ich regelmäßig die Chance, vor Leuten zu sprechen und in Aufmerksamkeit zu baden. Es wäre falsch, diese Position nicht zu nutzen um das, was ich in Gesprächen mit Opfern von Rassismus höre, zu teilen und deren Message zu verstärken. Comedy-technisch ein Drahtseilakt der mir beim Schreiben meines Online-Auftritts von Dienstag viele Nerven gekostet hat. Also habe ich eben genau das geschrieben: Dass es sich anfühlt wie das Ende der Welt und ich dem Standard meiner Lieblings-Kinder-Serie, Thomas die Lokomotive, „Sei nützlich oder sei woanders“, nicht gerecht werde. Aber dass wir als Comedy-Community Zeichen setzen müssen. So kreativ wie wir wollen, so lustig wie wir können. Das macht uns zu nützlichen Lokomotiven. Eh Comedians. Hier ist das Comedy-Set in meinem neuesten Video: