Das außerordentlich hoffnungsvolle Märchen des Horst ohne Hoffnung, DJ von Beruf

Es war ein Abend wie jeder andere. Während flackernde Lichter und laute Bässe die Menschen in Bewegung brachten, beobachtete Horst das Geschehen regungslos. Warum er DJ geworden war – diese Frage stellte man ihm sehr oft, schließlich war mittlerweile jeder ein Marketing-Experte und wollte ihm Tipps geben. 

Hatte er mit bürgerlichem Namen noch Jack Blitz geheißen, hatte er für seine DJ-Laufbahn einen coolen Namen gesucht und sich letztlich für Horst ohne Hoffnung entschieden. Das ziehe die Menschen runter, so ein Jugendfreund, der ihm vergeblich versucht hatte, diese Idee auszureden. Der Zusatz, der auf seiner Website unter dem Namen stand, machte auch nicht viel Hoffnung: Der Name ist Programm. Und das Programm ist auch scheiße. 

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Amanda Palmer und die Kunst des Bittens

Es gab mal eine Zeit, in der das Prinzip der Patreon- und Kickstarter-Finanzierung für Künstler gar nicht mal so schlau klang. Schließlich wird doch im Zeitalter von YouTube und illegalen Downloads niemand mehr für Kunst, geschweige denn Musik bezahlen wollen. 2012 dann ließ sich Amanda Palmer aus Trotz gegen die Plattenlabels ein Album von Fans finanzieren – 25 000 Menschen spendeten über 1 Million Dollar. Wieso? Das erklärt sie in ihrem TED-Talk.

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Music: For Reasons Unknown

Heute Abend habe ich mich einem Musiktipp gewidmet, der mir vor sehr langer Zeit gegeben wurde: Das Album Sam’s Town von The Killers. Und ja, das Album wird dem Hype gerecht, den es vor vielen Jahren und bis heute mit sich zieht. Dieser Song ist besonders fantastisch.